Basiliskenjäger

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Vorraussetzungen:
Ein Fährtenleser sollte in der Gruppe vorhanden sein. Als Handlungsort benötigt man eine Hafenstadt mit einer umfangreichen Kanalisation und Stadtvätern, die noch nie mit einem solchen Problem konfrontiert wurden.


  • AD&D/Forgotten Realms: Calimhafen
  • DSA: Havena
  • MERS: Tharbad
  • Midgard: Fiorinde
  • Earthdawn: Urupa
  • Warhammer: Marienburg
  • usw., usw.


  • Auftrag: Die Stadt hat drei versteinerte Bürger gefunden und zwei Sichtungen von einer riesigen Echsengestalt. Die erste Sichtung war vor sieben Tagen am späten Nachmittag.
  • Bürger: Ein betrunkener Seemann namens Rhun Trangar von der "Carabella" verbrachte die halbe Nacht in der "Wilden Jette" und lag Morgens an der Mole.
  • Bürger: Die Magd Esther wurde früh morgens beim Wasser holen versteinert.
  • Bürger: Ein Bettler, der "Der schwarze Wid" genannt wird, saß wohl den halben Tag noch an seinem Platz am Rathausmarkt, bevor jemand das Unglück bemerkte.
  • Sichtung: Vom Dockarbeiter Pwyll MacFriggins, der mindestens eine Echse von etwa acht Fuß Länge in der Kanalisation verschwinden sah.
  • Sichtung: Von Tischlersfrau Sarina Harwood, die bei Ebbe ein riesiges Monster in Schlammgrau den Kanal hochwatscheln sah.
  • Belohnung: Die Charaktere bekommen pro erschlagenem Basilisken eine angemessene Summe Geld.
    • AD&D: 500 GS;
    • DSA: 100 Dukaten;
    • MERS: 20 GS;
    • Midgard: 1000 GS;
    • Earthdawn: 500 SS;
    • Warhammer: 250 Kronen.
    • Desweiteren zahlt die Stadt für eine Woche die Unterkunft im Gasthaus "Zur Linde".


Hintergrund: Ein aus Süden kommendes Schiff (eventuell sogar die "Carabella") hat zwischen der Ladung ein Riesenechsenpaar mitgebracht (Warane o.ä.).Statt sie zu fangen, zu bekämpfen oder wenigstens der Stadt bescheid zu geben trieb man sie einfach über Bord ins Hafenbecken. Daraufhin suchten sich die Echsen einen warmen Nistplatz in der Kanalisation.


Bandra Sarandi: Die Versteinerungen stammen von einer Gorgone (Gorgonen sind böse Wesen mit Schlangenhaaren, deren Anblick versteinert). Diese hat sich jedoch in einen Mann verliebt und ist seit neun Tagen mit ihrem Verlobten im Gasthaus "Zur Linde" zu Gast. Trotz des Zaubers, der sie wie ein junges Mädchen von 16 Lenzen erscheinen lässt, treibt ihre Natur sie immer öfter raus um in ihrer wahren Gestalt umherzuwandeln, denn die Liebe verblasst langsam und die Untätigkeit lässt sie auf dumme Gedanken kommen.


Schwierigkeiten:

  • Die Stadträte stellen kein Problem dar. Sie akzeptieren ohne weiteres die Riesenechsen als Basilisken. Die Charaktere werden sich nur selbst behindern.
  • Basiliskenblicke sind tödlich. Also müssen sie wohl blind kämpfen.
  • Die Kanalisation ist teilweise recht beengt. Daher können weitere Kampfmodifikatoren entstehen.
  • Das Echsennest liegt in einem warmen Schlamm, dem Faulgase entsteigen. Diese haben jedoch keinerlei Effekt.
  • Weitere Steinstatuen, die nach Erledigung der Basilisken auftauchen könnten.
  • Die Gorgone. Sie wohnt im selben Gasthaus. Reden würde bei ihr echt helfen. Sie ist recht verständig und nicht gerade aggressiv.
  • Ein Halsabschneider kauert hinter einer kleinen Mauer, bereit loszuschlagen. Leider ist er versteinert und schaut recht verdutzt auf.
  • Optional: Die Unterwelt der Stadt kann in der Kanalisation Geschäfte tätigen und sich gestört fühlen.


Das Stadtarchiv: Die Informationen hier sind nicht ganz richtig, denn die Charaktere sollen schließlich glauben, dass es sich hier um echt gefährliche Wesen handelt.

  • AD&D: ...Und dann sahen wir sie. Drei riesige braun geschuppte echsenhafte Monstren mit sandfarbenem Unterleib. Bevor auch nur einer von uns reagieren konnte wirbelte eines dieser Ungetüme herum und sein Blick ließ Kardrim unseren besten Kämpfer versteinert stehen bleiben. So geschwächt machten wir denn auch nach kurzem deren Höhle aus. Es war nicht schwer, da ein fauliger Gestank der jeden der ihn einatmet tot umfallen ließe uns schon von weitem entgegen schlug. Hergold der Weitsichtige kippte schon nach wenigen Metern um. So unseres Magiers beraubt brachen wir die Hatz ab und ließen das Geld Geld sein. Nur ich bin heute noch übrig um von diesen Schrecknissen zu künden und so warne ich euch: lasst Basilisken in Ruhe und schützt euch vor ihrem tödlichen Blick.
  • DSA: Das schrecklichste Monster Aventuriens ist wohl der Basilisk. Mit seinem schlangenartigen Echsenleib bevorzugt er ein heißes Klima. Nur wenige Menschen haben je ein lebenden Basilisken zu Gesicht bekommen und sind mit dem Leben davon gekommen. Der bloße Anblick des Basilisken ist tödlich. Die Umgebung der Kreatur ist derart verpestet, dass dort alle Pflanzen binnen eines Tages verdorren. Gewässer brodeln und verdampfen zu einem Giftnebel. Wer den Nebel einatmet wird unheilbar krank und verendet nach sieben Tagen Siechtums. Glücklicherweise wird nur alle 700 Jahre ein Basilisk von einer Kröte ausgebrütet.
  • Earthdawn: Der Basilisk oder auch Cockatrice ist grau bis braun und zwischen sechs und acht Ellen lang. Der Kopf ähnelt einem Hahn mit einem Zackenkamm. Die Schuppen gleichen Federn, doch sind sie hart wie Metall. Und auch wenn er Flügel besitzt kann das Geschöpf nicht fliegen. Doch mit Hilfe seiner Flügel kann dieser nächtliche Jäger bis zu achtzig Ellen weit springen um auf seinem Opfer zu landen um ihn mit seinem tödlichen Blick zu besiegen. Des weiteren wird berichtet, dass sein Speichel derartig giftig ist, dass er sogar Metall wegätzen kann. Vor diesem Biest muss ausdrücklich gewarnt werden, denn mit seinem tödlichen Blick kann es sogar Stein sprengen. Jeder der die blassgrün leuchtenden Augen bemerkt sollte sich von dannen machen oder sein Leben ist augenblicklich vorbei.
  • MERS: (MERS kennt als Kreatur keinen Basilisken, so dass der Spielleiter getrost eine der hier aufgeführten Beschreibungen für sich nutzen kann.)
  • Midgard: ...und so kam es, dass Pelereus der verruchten Medusa den Kopf vom Leibe trennte. Doch im Sterben vergoss die Gorgone eine Träne. Eine Kröte kam herbei und brütete über der Träne. Hervor kam der Basilisk. In feuerrotem Schuppenkleid und einem hahnengleichen Kamm über dem schnabelspitzen Maul machte sich die schändliche Kreatur auf, die Menschheit zu geißeln. Ihr giftiger Atem lässt die Fauna verenden, ätzender Geifer tropft ihm vom Maul und sein stechender Schlangenblick lässt alt wie jung vor Entsetzen zu Stein erstarren.
  • Warhammer: Dieses gewaltige achtbeinige Reptil, das warme unterirdische Plätze bevorzugt, ist in der Tat eine Ausgeburt des Chaos. Auch wenn man sagen muss, dass dieses grüne schleimige Biest heutzutage zu den gewöhnlicheren Schrecken des Reisens gehört, liegt ihr Ursprung doch in der ersten Eruption des ungeheuerlichen Chaos, der seitdem unsere schöne Welt in seiner grausigen Umklammerung gefangen hält. Daher muss auch gesagt werden, dass die Gefährlichkeit dieses Monsters nicht unterschätzt werden darf. Ihr Blick lässt ein gestandenes Mannsbild zu Stein erstarren. Selbst jene, die ihre Augen schützen, werden mit einer furienhaften Attacke ihrer rasiermesserscharfen Krallen und ihrer grauenvollen Bisse,die ein absolut tödliches Gift injizieren, solange überzogen, bis sie fliehen (falls sie das noch können), versteinern oder sterben
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