Con-Kritik (Kobold 7)

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Es war einmal… Feen-Con

Es ist Samstag morgen und ich quäle mich um fünf Uhr aus den Bett. Ok, ok, ich bräuchte ja keine Gewandung anlegen, ist schon richtig, aber bei so einem warmen W etter ist ein leichtes Zigeuner-Outfit einfach passender und in Herne sind sowieso mehr Larper unterwegs. Um 6 Uhr steht Martin vor der Tür und um kurz vor neun sind wir, gut gekühlt, dank Klimaanlage, auch schon in Herne. Nach der üblichen Suche nach einem Macdoof für Martins und Thomas Frühstück bleibt immer noch viel Zeit um der verlorenen Stunde Schlaf nachzutrauern.

Am Eingang trifft man viele bekannte Gesichter (Markus, Björn) und hurra, ab zur Infowand.- ach, was bin ich froh, daß ich so klein bin, darf ich mal durch, ihr könnt bestimmt über mich drüber schauen...mmmh, die Qual der Wahl, wie immer haufenweise Shadowrun, DSA, Earthdawn, schade, kein Deadlands, aber hallo sogar Midgard, prima, hee, da gibs auch Cthullu und , wahnsinnn, hier leitet einer Seventh Sea! Bingo!

Naja, das spannendste an diesem Tag war wohl der gewaltige Gewitterplatz-regen... ansonsten sollte man, wenn man keine Ahnung vom System hat, die Finger davon lassen und nicht unbedingt ein Reiseabenteuer meistern!

Ansonsten war der Con eher mäßig besucht, selbst in der großen Halle war der Lärmpegel, auch dank Stellwänden, erträglich. Man hatte wohl mit wesentlich mehr gerechnet, da auch andern Ortes in Herne Räume vorhanden waren, aber die wurden nicht genutzt.

Highlight war definitiv der Besuch einer Eisdiele der Spitzenklasse ca. ein halbe Fahrstunde entfernt. Wir haben mit vier Leuten einen riesigen in-mir-sind-alle-Eis-und-Obst-sorten-die-in-diesem-Laden-zu-finden-sind-Eisbecher verputzt Leider weiß ich nicht mehr wie die Eisdiele heißt, aber da eine Menge GFRler dabei waren, die ja auch den Con organiesierten, sollte die Eisdiele sich wiederfinden lassen !

Die Nacht konnte man mal wieder im Spielezentrum oder einer benachbarten Turnhalle zum S chlafen verbringen. Das Spielezentrum war wie immer laut, überfüllt und chaotisch. Trotzdem hatte ich noch eine interessante Ars-Magica Runde. Wenn man bei dem System nicht aufpasst, kriegt man noch eine gespaltene Persönlichkeit!!

Nach zwei, drei Stunden Schlaf war ich auch wieder fit, naja sagen wir munter genug, für den nächsten Tag. Und hurra! Michael "Deadman" meisterte Dead-lands, der Tag war gerettet. Auch heute waren bedeutend weniger Leute da, einige meinen es liege an der Hitze, andere sagen an den Ferien und letztlich sollen wohl einige GFRler durch das Chaos des letzten, sehr vollen Feen-Con abgeschreckt worden sein und was immer hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wird.

Trotzdem fand ich die Leere, gerade nach dem übervollen Nord-Con, sehr angenehm. Man hatte wirklich Muße auch mal die Stände abzuklappern. Es gab einen wunderbaren Bücherstand, der auch viele längst vergriffene Exemplare hatte!!


Der erste Osnabrücker SommerCon...

Es war Sommer, es war warm, es waren Ferien, und entsprechend leer war der Con.

Die Räumlichkeiten waren ideal für einen Con, viele kleine Räume oder Platz zum draußen spielen. Aber besonders durch den Grillstand am Abend hatte ich eher das Gefühl auf einer großen Grillparty zu sein, was zwar gemütlich, aber fürs Rollenspiel nicht eben hilfreich war. Um eins hat sich dann auch eine bescheidene Midgard-Runde gefunden. Man sollte eher sagen, nach drei Stunden des Wartens ob zu den 6 ausgehängten Runden noch etwas kommt, reichte es dann eine Besucherin, und sie bearbeitete einen Bekannten solange bis er meisterte.

Die Cthullu-now Runde bis Mitternacht war ein absoluter Leckerbissen. Dank Sprechfunkgeräten und Geräuschkulisse auf CD (das typische Sonar-"Ping" in einem U-Boot) gelang es den zwei (!) Meistern eine solche Atmosphäre zu erzeugen, die manchen sogenannten Horrorfilmen gut getan hätte. Als meine Biologin in ihrem Mini-U-Boot vor den Aliens floh und gleichzeitig die Panikschreie der anderen Wissenschaftler aus dem Hauptschiff via Sprechfunk zu hören waren, weil irgendetwas bei ihnen eindrang, kam ich mir vor wie bei "Sphere"!!!

Die Nacht verbrachte ich meisternd bei einer netten Runde Midgard. Aber der gemütliche Morgenspaziergang zum Bäcker entfiel, weil das Haus abschlossen war, von der Orga hatte keiner einen Schlüssel und der Hausmeister sei ja selbst erst um 5 Uhr ins Bett gegangen, den solle man nur in Notfällen wecken!! Der Zustand hielt bis halb 10, dann reichte es mir. Hunger!

Ansonsten verließen wir den Con um ein Uhr mittags, es war bis auf zwei, drei Runden nichts mehr los.


Osnabrück, der WinterCon

Im Vergleich zum Sommer war auf diesem Con deutlich mehr los. Es gab sogar einige Support- Teams z.B. von Midgard ( das gleich zwei Riesenrunden à 10 Spieler aufzogen) aber auch von Cthullu. Und die Orga war dieses Mal zumindest so gut, dass sie nicht weiter auffiel und die Übernachtungen problemloser klappten. Fazit: Fahrt im Winter auf den Osnabrücker Con!

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