Das Feld der tausend Gräber

Aus SDNV

Wechseln zu: Navigation, Suche

"Die Geschichte, die ich nun erzählen möchte, ist eine traurige Geschichte. Sie handelt vom Tod unschuldiger Namensgeber. Und auch wenn ihr Tod gerächt wurde, wird es sie nicht wieder lebendig machen. Das ist das Los von Geschichtenerzählern; wir dürfen nicht nur an die erinnern, die die Heldentaten vollbracht haben, sondern wir müssen auch die Ehren, die gestorben sind, obwohl sie ein ehrbares und gutes Leben geführt haben. Es geschah auf unserer ersten Reise nach Märkteburg, als wir von einer Gruppe ausgestoßener Trollen angegriffen wurden. Ohne große Probleme konnten wir sie besiegen und fanden in ihren Habseeligkeiten ein Zeichen: ein roter Kreis durchbrochen von drei Linien, die entfernt an Krallen eines Tieres erinnerten. Wir verfolgten ihre Spuren und fanden ein Lager. Jenna fand heraus, dass noch mehr dieser Wegelagerer hier gehaust hatten und in eine andere Richtung verschwunden waren. Wir wussten, dass auch sie eine Bedrohung für die Umgebung darstellen würden und machten uns so auf die Verfolgung. Dabei sollten wir eine grausame Entdeckung machen: als wir die Verfolgten eingeholt hatten, waren sie gerade dabei einen Bauernhof zu plündern. Leider hatten sie schon die gesamte Familie der Bauern ermordet und wir konnten nichts weiter tun, als Rache zu nehmen und die Familie des Bauern zu beerdigen. Wir sollten aber eine weitere Beobachtung machen, die uns zeigte, dass unsere Aufgabe noch nicht beendet war. Es führten weitere Spuren weg von der Bauernhof und so machten wir uns abermals auf die Verfolgung der Flüchtigen. Mehrere Tage sollten wir es nicht schaffen aufzuholen bis wir in das Gebiet der Windlinge vom Regenbogenwasserfalls kamen. Diese unterhielten sich mit Scharab und erzähltem ihn, dass ein Mensch vor einiger Zeit durch ihr Gebiet gekommen sei, den sie inzwischen verabscheuten, weil er die Gegend in ihrem Gebiet zerstören würde. Wir folgten den Beschreibungen der Windlinge und fanden eine riesige Lichtung, die merkwürdig bizarr wirkte. Erst auf dem zweiten Blick erkannten wir, dass der Boden der Lichtung von hunderte, wenn nicht tausende von Löchern durchzogen war, die entfernt an Gräber erinnerten. Im Zentrum waren einige Zelte aufgebaut und wir konnten Menschen und Orks erkennen. Mit einer List schlichen wir uns in das zeltlager und konnten feststellen, dass ein Magier mit Hilfe einiger böser Schergen Sklaven von den Bauernhöfen der Umgebung genommen hatten und sie nach irgendwas sehr mächtigen oder wertvollen suchen liesen. Als Slurg die Sklaven sah war es um unsere Heimlichkeit geschehen und es kam zu einem epochalen Kampf. Die Gegner hatten sowohl einen Schwertmeister als auch einen Krieger in ihren Reihen und so mussten wir alle unsere Kraft aufbringen, um diesen Kampf zu unseren Gunsten zu entscheiden. Auch den magier töteten wir im Kampf und konnten noch herausfinden, dass er nach einem alten Schatz suchte, der hier verborgen liegen sollte. Aber Gier, Habsucht und Eitelkeit ließen ihn nicht erkennen, dass er einem Betrug zum Opfer gefallen war und er eine falsche Karte erworben hatte. So sind viele Unschuldige gestorben, weil einige wenige glauben sich auf Kosten der Schwachen bereichern zu dürfen".

Persönliche Werkzeuge