Filmkritik:Herr der Ringe - Die Gefährten

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Endlich! Er ist da! Der Film auf den die Fantasy-Gemeinde schon so lange gewartet hat.

Das dreistündige Epos, das als unverfilmbar galt, ist von Peter Jackson in drei Teilen verarbeitet worden. Viele Fans von Tolkiens Meisterwerk waren skeptisch, doch schon die ersten vorab veröffentlichten Bilder ließen die Herzen höher schlagen.

Nun war ich drin im Film und muss sagen: WOW!!! Was für ein Hammer! Die Story mag gekürzt und leicht verändert worden sein, doch das tut dem Film lediglich gut. Jackson hat es in eindrucksvoller Weise geschafft, die im Buch unterschwelligen Gefühle herauszuarbeiten. Und so überrollt einen der Film nicht nur durch seine herausragende Optik und tollen Special Effects, sondern auch mit einer selten da gewesenen Gefühlsintensität, die ich in kaum einem anderen Streifen verspürt habe.

Der Höhepunkt des Filmes ist zweifellos der Kampf in den Tiefen von Moria. Da sieht man mal, wie gewaltig und gefährlich ein einzelner Höhlentroll ist. Und dann kommt das Grauen. Unaufhaltsam, unzerstörbar bewegt sich der Balrog durch die Hallen. Ein Stoßgebet noch "Bitte, Jackson, kein Plastikmonster, bitte!". Und schon ist ES über den Helden. Noch nie sah man einem Monster stärker seine dämonische Macht an wie diesem Balrog, der nur aus Schwärze, Feuer und Rauch zu bestehen schien. Mich hat er jedenfalls umgehauen. Alles was danach kommt, kann gegen diese Urkraft nur noch verlieren.

Am Ende muss ich sagen, dass der Film rundum gelungen ist und dem Vorbild vollauf gerecht wird. Denn das einzige, was uns bei diesem Kinobesuch gestört hat, war der Plastikhelm von Gimli.

Und wenn das alles war, kann das schon was heißen.

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