Khaer Karum

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"Jeriko opfert sich, um die Horden der Dunkelheit im Khaer Karum zu fangen...das Horn des Troubadours war so mächtig und erfüllt von der Seele des Künstlers, dass es die Höhle am Eingang des Khaers in ihren Grundfesten erschüttern lies und zum einstürzen brachte. Jeriko wurde mit all den duinklen Kreaturen verschüttet. Uns anderen - Alendar dem Geisterbeschwörer, dem Luftsegler Delos Scharfauge und mir - sollte dieses Opfer die Augen öffnen. Wir versprachen uns, dass wir das Geheimnis um den Standort von Khaer Karum für immer vor der Welt verbergen wollten. So teilten wir die Karte in drei Teile und ein jeder bekam ein Stück. Unsere Gruppe sollte aufhören zu existieren und ich ging nach Märkteburg, um mich dort niederzulassen. Schweigend saß Jenna neben dem sterbenden Zwergen, dessen Gast wir für einen Tag gewesen sein sollten. Es wurde kein Wort gesagt, aber das musste es auch nicht. Plötzlich griff Rogar noch einmal nach der Hand von Jenna und hielt sie mit einem erschreckend festen Griff: "Das Khaer darf nicht geöffnet werden...suche die beiden anderen Teile der Karte und vernichte sie. Sorge dafür, dass die Mannschaft der "Großen Freiheit" sie nicht finden, sonst ist alles verloren. Versprich es mir!" Jenna nahm mit ihrer anderen Hand die Hand des Zwergen und schaute ihm tief in die Augen: "Ich gebe dir mein Zwergenehrenwort darauf Rogar!

"Sieben Tage folgten wir der Spur der "Großen Freiheit" Richtung Osten. Über Umwegen erreichten wir die T'skrangstadt Syrtis am siebenten Tage und sollten die Luftsegler so einholen. Was genau sie hier - in der Höhlenstadt der T'skrangs - suchten, wussten wir nicht. Wollten sie einen der alten Helden finden? Vielleicht Delos Scharfauge, oder Alendar den Geisterbeschwörer? Oder wussten sie schon, wo genau das Khaer sich befand? Dies galt es herauszufinden. Ob uns der alte T'skrang Wohlak helfen kann? Schließlich ist er einer der wenigen Bewohner der Satdt, der alt genug ist, um sich an die alte Gruppe der Adepten erinnern kann? Wir werden sehen...

Wohlak stellte sich als ein Schüler des legendären Luftseglers Delos Scharfauge heraus. Wir suchten ihn zusammen mit seiner Tochter in seinem Domizil in der Nähe von Syrtis auf, mussten aber feststellen, dass wir zu spät kamen. Unsere Feinde waren schon dort gewesen und wir konnten nur noch die leblose Leiche seiner zweiten Tochter und seinen geschundenen Körper finden. Jenna untersuchte ihn und stellte fest, dass er nicht tot war, aber auch nicht lebte. Noch verblassend sah sie in den Augen des Luftseglers ein Bild. Böse Vorahnungen überkamen uns. War einer unserer Feinde vielleicht ein Geisterbeschwörer, der es sich erlaubt hatte einen Blick in die Gedanken von Wohlak zu werfen? Wir suchten weiter und fanden noch einen Hinweis auf einen Ort Namens Uferglück, ein Dorf etwas zwei Tagesreisen entfernt, in dem der große Delos Scharfauge seine letzte Ruhe gefunden haben soll. Zurück in Syrtis wurden wir mit der Tatsache konfrontiert, dass "die Große Freihiet" sich bereit machte die Stadt zu verlassen. Charab nutzte die Gelegenheit und warf einen Blick in das innere des Schiffes und musste zu unserem Entsetzen feststellen, dass unsere Feinde bereits alle drei Teile der karte besaßen. Er konnte schnell noch ein Kartenteil entwenden, bevor er entdeckt wurde. Ihm gelang die Flucht, trotzdem war jetzt größte Vorsicht geboten. Das Schiff zu verfolgen war unmöglich, also suchten wir uns einen Kapitän mit Namen Tom Wolkenblick und flogen Richtung Uferblick, um dort das dritte Kartenteil zu bergen""


"Die Erben des Delos Scharfauge waren sehr zuvorkommend und erzählten uns von den Legenden ihres Ahnen. Ich ließ es mir nicht nehmen ihnen die Geschichte um das Khaer Karum zu erzählen, um ihnen auch diese dunkle Seite ihres Urgroßvaters zu zeigen. Sie waren tief bewegt von unserer Erlichkeit. Leider war der dritte Kartenteil nicht in Uferglück; ein weiterer Urenkel - Filgar Scharfauge - hatte sich zu einem Schwertmeisterwettkampf nach Märkteburg aufgemacht und hatte das Pergament mitgenommen, um es in Throal untersuchen zu lassen. Dies war keine gute Nachricht, hatten wir doch schon genug Zeit verloren. Nun mussten wir wieder nach Märkteburg reisen"

" In Märkteburg stellten wir fest, dass das Turnier erst in einer Woche stattfinden sollte. Wir nutzen die Zeit und gingen verschiedenen Tätigkeiten nach: Charab ließ sich von einem Meister seiner Disziplin in den Zweiten Kreis einführen. Slurg versorgte sich genau wie Jenna mit neuer Ausrüstung und Neunhimmel und Ich reisten zur Großen Bibliothek in Throal, um mehr über Torbek zu erfahren und um unser Gruppentagebuch abzugeben"

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