Mitgliederversammlung 2003/1

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Also, für die wenigen, die es tatsächlich nicht zur Vereinsversammlung geschafft haben oder für alle, die es ganz genau wissen wollen – hier der detaillierte Bericht über die Vereinsversammlung am Vorabend des Adventure Cons!

Schon vor Beginn war klar: Heute brauchen wir nicht darum zu bangen ob wir genügend stimmberechtigte Mitglieder zusammenkriegen. Aus allen Löchern krochen sie hervor, besonders solche die man sonst nie zu sehen bekommt – auch wenn wir sie alle schätzen (nicht wahr, Lukas?). Es tauchten sogar Gäste auf. Ja, es entstand wirklich der Eindruck, dass sich der ganze Verein versammelte! Aber es standen ja auch einige Highlights an. Zum einen war da die alljährliche Wahl des Vorstandes. Hannes würde zurücktreten, doch wer würde sich bereitstellen? Zum anderen musste noch vieles für unseren Adventure Con geklärt werden. Und natürlich wollten alle den neuen Kobold bekommen, der pünktlich zur Vereinsversammlung erschien.

Um 19.00 Uhr eröffnete Jörg das Treffen und schloss mit den Worten: „Ich möchte betonen, dass ich dies mit einer besonderen Wärme und Herzensgüte tue, wie im Kobold erwähnt.“ Hannes fragte noch skeptisch nach: „Echt? Wo?“ – Klar, auf Seite 19! Wir wissen doch was passieren wird – na ja, manchmal jedenfalls.

Danach ging es dann ans Eingemachte. Die Details zum Adventure Con. Vieles davon habt ihr ja bereits aus eigener Erfahrung erlebt. Der Eintritt wird günstiger, die Rollenspielräume im Erdgeschoss werden nach Themen dekoriert, die Con-Trolle sollten kostümiert sein, es gibt sogar ein semiprofessionales Cthulhu Live, wer hilft beim Aufbau, beim Turnier (welches diesmal abenteuerlicher statt mittelalterlich sein wird), bei den ConNews… Falls einer nicht mitbekommen hat wie es dann tatsächlich gelaufen ist – lest den Artikel über den Adventure Con V hier in diesem „Kobold“.

So musste Jörg auch frustriert Christians Namen bei den Helfern für das Live-Robo-Ralley wieder streichen. Christian: „Ja, ich habe die Kostüme gebaut, ich helfe auch gerne beim Einkleiden, aber ich kenne die Regeln überhaupt nicht.“ Außerdem gab Jörg bekannt: „Wir haben sogar zwei Berichte in der Presse, in zwei verschiedenen Zeitung. Davon wurde nur einer gekauft!“ Letztlich handelte es sich um einen Text und eine größere Anzeige. Und das letzte Problem: zwei Gruppen, die ihre Veranstaltung partout am Freitag Abend im Eidelstedter Bürgerhaus stattfinden lassen wollten, wurden vom Büroteam des Hauses elegant in die Elternschule umdelegiert. Danke! Abschließend wollte Jörg noch wissen: „Noch weitere Fragen?“ – Als keine Reaktion kam meinte Christian nur: „Du hast uns totgelabert!“, und Eike ergänzte: „Genau, können wir nicht mal über was abstimmen?“

Doch bis dahin dauerte es noch etwas. Erst erzählte Martin noch ganz allgemein was zum NordCon, da sich der SDNV dieses Mal sowohl finanziell als auch personell daran beteiligen wird: Zum einen werden für den 14./15. Juni wie immer noch Helfer gesucht. Denn aus der Orga haben sich einige zurückgezogen, so dass es überall etwas hakt. Das Programm konnte auch nur mit Mühe zusammengestellt werden. Die Helfer erhalten wie immer freien Eintritt und ein T-Shirt. Leider wird es keine Becher geben, und es ist auch noch nicht raus, ob sie auch endlos Kaffee bekommen, weil die Kaffeeverkäufer von den letzten Jahren keine Lust mehr haben. Wer also Zeit und Lust hat soll sich bei Björn oder Martin melden. Jakob: „Warum melden wir uns? – „Ob du helfen willst“ – „Ja, klar, wobei?“

Dann kam es zu dem leidlichen Thema des Kassenberichtes. Leider gab es ein paar Exemplare zu wenig, so dass man beim Nachbarn mit hineinsehen musste. Doch dafür wurde die Gruppendynamik gefördert und ein Gemeinschaftsgefühl geschaffen!!! Trotzdem standen die meisten von uns wieder davor und fragten sich: Was sollen uns jetzt diese ganzen Zahlen sagen? Zum einen funktioniert der Verkauf der Getränke dank der Getränkemarken ziemlich gut, so dass es hierbei ein deutlich geringeres Minus gibt. Tatsache ist aber, dass unsere Miete und das Bürgerhaus sich auch über den Getränkeverkauf finanzieren, deshalb noch mal die Bitte: Kauft die vorhandenen Getränke vom Bürgerhaus und bringt sie nicht von außerhalb mit! Die Mitgliedsbeiträge kommen auch regelmäßig herein und bei den Gebühren haben wir sogar Einnahmen, weil die Bank für jede Buchung Bonuscents vergibt, welche allerdings wieder mit den Gebühren verrechnet werden. Natürlich hat auch der Kobold einige Ausgaben verursacht, sorry, aber Qualität hat ihren Preis! Und die Internetseite des SDNV läuft mit ein paar Macken über einen Billiganbieter. Fazit des ganzen: In der Kasse unseres Vereines steckt ein Gewinn von gut 1000 Euro! Damit ein großes Lob an den Vorstand und besonders an den Kassenwart. Gut gemacht!

Und jetzt ging es endlich ans Eingemachte: Die Entlastung des Vorstandes und die Wahl. Waren wir überhaupt beschlussfähig? Doch, bis acht Uhr waren inzwischen 20 Mitglieder und drei Gäste eingetroffen. Ja, ja, wenn’s an die Wahlen geht erinnert sich jeder wieder an seine Bürger... – ...äh... Mitgliedspflicht.

Und was, bitte schön, heißt „Entlastung des Vorstandes“? Tja, es hat nichts mit Gewichtsverlust zu tun. Eike erklärte es uns in sehr einfachen Worten: „Das heißt, wir sagen, das hat der Vorstand fein gemacht und er darf weitermachen.“ Jörg: „ Es gibt also nichts wofür der Vorstand Abbitte leisten muss, stimmt das so?“ Das Ergebnis war einstimmig zugunsten des Vorstandes!

Dann kam es zur Wahl des Vorstandes, wobei es wenigstens ein neues Vorstandsmitglied geben würde, da Hannes nicht mehr zur Verfügung stand. Dabei war doch immer ein Hallbauer im Vorstand. Tim: „Das steht sogar schon in der Satzung!“

Doch ein Ersatz war schnell gefunden. Miriam ist gerne bereit diesen Posten zu übernehmen (und somit kriegt der Kobold auch noch seinen Spion im Vorstand!). Jörg: „Stell dich doch erst einmal vor.“ Miriam winkt kurz in die Runde: „Hallo“ – es herrscht erst mal Stille „Ok, gibt es jemanden der mich noch nicht kennt?“ – Lukas: „Ja.“ – Miriam: „Na wenn du nie da bist…“ Schließlich stellte sie sich doch noch kurz vor. Danach erhielt Hannes noch ein Abschiedsgeschenk für seine hervorragende Vorstandsarbeit in den letzten Jahren: eine Historische Karte von Hamburg von 1559. Einer fragte: „War die teuer?“ – worauf Markus nur trocken erwiderte: „Erscheint im nächsten Kassenbericht!“ Hannes wurde sogar sentimental: „Ach, ich will gar nicht weg“ und einer meinte glatt: „Oh, ich erinnere mich noch wo er sooo klein war.

Nun ging´s endlich los: Jörg: „Normal habe ich den Posten des ersten Vorstandes gemacht. Jetzt steht zur Verfügung: moi!“ Natürlich kam der Einwurf: „Wer ist denn das?“ Aber letztlich wurde er mit zwei Enthaltungen einstimmig wiedergewählt. Jörg fuhr ohne weiteres fort: „Ok, also kommen wir zur Wahl des zweiten Vorstanden…“ - „Äh, Jörg, nimmst du die Wahl überhaupt an?“ – „Ach so, ja!“ Auch Miriam nahm die Wahl zur zweiten Vorsitzenden an, nachdem sie mit nur einer Enthaltung einstimmig gewählt wurde. Markus wurde ohne Gegenstimmen wieder zum Schatzmeister und Schriftführer gewählt und Axel und Sebastian behielten ebenso ihre Posten als Beisitzer


Jetzt kamen nur noch die Punkte dran die unter Sonstiges fielen. Darunter auch ein dickes Lob an die Redaktion des Kobold, welches wir dankend annehmen. Das ist der Grund weshalb wir die Vereinszeitung pünktlich zur Versammlung herausbringen – um gleich die Lorbeeren einzustreichen!

Danach kam noch eine Bitte. Es hat in letzter Zeit abends in Eidelstedt einige Randale gegeben. Also lasst den armen Schlüsselmeister, der das Bürgerhaus nachts abschließen muss nicht alleine im Hof stehen, sondern wartet noch solange.

Nun folgte eine lebhafte Diskussion über die zunehmende Gruppenbildung im Verein, womit vorrangig wohl die D&D-Runde und die Exalted-Runden gemeint waren. Tim fragte noch etwas ironisch: „Sollten sich tatsächlich Seilschaften im Verein bilden?“, woraufhin Christian trocken konterte: „Wenn du genügend zahlst kannst du mitmachen!“. Letztlich hatte sich dieser Punkt aber schon erledigt, da die Exalted-Runden sich nur noch selten während der Vereinstreffen bildet und die D&D-Runde offen genug für Seiteneinsteiger ist.

Wieder einmal kam es auch zu der Frage der zunehmenden Vergreisung im Verein und was man dagegen tun könnte, z.B. durch Werbung, Flyer und Anzeigen. Aber wollen wir überhaupt mehr Mitglieder? Mehr Räume sind nicht drin und auch die Lautstärke ist jetzt schon schwierig zu regeln. Jörg meinte dies würde zu einer Vertreibung der Schwächeren durch die hohe Lautstärke führen. Damit ist ganz klar erwiesen: Es gibt eine Evolution im Rollenspiel! Von Lukas kam noch der Vorschlag man könnte ja Pappwände aufstellen, woraufhin Christian in stiller Verzweiflung den Kopf schüttelte. Mit einem Blick auf ihn warf Tim noch ein: „Künstlerisch wertvoll natürlich!“ – was Christian wirklich deprimierte, da er gerade alle Hände voll zu tun hatte um die Kostüme für das Live-Robo-Ralley fertig zustellen. Schließlich kam von Holger ein guter Vorschlag. Die Stellwände lassen sich günstig über E-Bay besorgen. Dann werden sie als Spende dem Bürgerhaus überreicht, welches die Aufbewahrungspflicht hätte, aber die Wände auch für andere Veranstaltung benutzen könnte. Es bleibt Sache des Vorstandes daraus etwas zu machen!

Es wurde noch so über dies und das geredet, z.B. dass wir unsere Bibliothek auf jeden Fall behalten müssen – als Statussymbol, so wie andere einen Mercedes. Als wenn es darüber eine Diskussion geben müsste Oder dass es kaum noch Karteileichen im Verein gibt sondern sage und schreibe 33 zahlende Mitglieder. Aber letztlich wurde die Vereinsversammlung um 22.46 Uhr beendet. Wir mussten alle nach Hause und für den Adventure Con basteln! -sw-

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