7te See Abenteuertagebuch

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Reisebericht eines Musketieroffiziers aus Montain und einer adligen Zauberin aus den Weiten der Taiga und Tundra von Ussura

Reisetagebuch der Lady Natja Vargain Romanova von Nowgorov

  • Ende des Sommers:

Ich bin am Boden zerstört! Ich soll Ussura verlassen! Für mindestens zwei Jahre soll ich nach Montaigne gehen, um zu lernen und zu studieren! Ist es denn nicht genug, dass ich die Tiere verstehe, die Verwandlung zum Luchs beherrsche und Lesen und Schreiben kann? Aber nein, du musst lernen dich gewählter auszudrücken, Natja, vielleicht könntest du lernen unser Adelwappen zu sticken...HA! Wie werde ich die Jagden vermissen, die Tänze am Herbstfeuer zu Ehren Mutter Matuschka und die kalten Nächte, die durch die Hitze unter den Fellen erwärmt wird... Und mein Onkel aus Montaigne hat sogar ein Geleit geschickt, dass mich sicher dorthin bringen soll... keine Möglichkeit zur Flucht!


  • Beginn der Seereise

Überraschung, mein Onkel ist ein echter Schatz. Diese Musketier, den er geschickt hat, Jean Deveraux heißt er, ist ein richtiger Prachtbursche. Höflich, gutaussehend und erfahren, ein richtiger Mann eben. Und wenn er seine Fechtübungen macht... Ich glaube, die Reise wird seeehr...anregend.


  • Irgendwann nach 2 Wochen

Es ist alles wahr was meine Cousine über die Männer aus den fernen Süden sagt: heißblütig, zärtlich, einfallsreich und ausdauernd


  • Kurz vor Vendel

Irgendwann ist dieser merkwürdige, aber verflixt gutaussehende Mann an Bord gekommen sein. Sein Name ist Yamil Ben Szanib Ibn Ilaca. Die Unterhaltung mit ihm ist sehr interessant, aber ich glaube er ist nicht der Typ für eine Nacht zwischen den Fellen. Seine Geschichte ist wahrlich tragisch: Er entbrannte in Liebe für eine Dame, und auch sie schenkte ihm ihr Herz. Doch ihr Vater, ein mächtiger und tyrannischer Herr, verbot eine Hochzeit, da Yamil ihrer nicht würdig sei und dem Stand nicht angemessen. So zog er in die Ferne und dort Ruhm und Reichtum zu erlangen um seiner Liebsten (und vor allem ihrem Vater, dem sturen Hund) gerecht zu werden. Schnief...


  • Vendel

Interessantes Land, erinnert mich an zu hause, das Met ist fast zu gut wie unser "Wasser". Yamil und Jean geben wirklich gute Leibwächter ab.


  • Irgendwo zwischen Avalon und Montain

Wie aufregend, Piraten haben ein Schiff aus Avalon überfallen und unser Schiff ist ihnen zu Hilfe geeilt. Da sie uns nicht beschossen, durfte ich an Deck bleiben. Als die Piraten dann sogar das avalonische Schiff enterten, sprangen alle Männer unseres Schiff hinüber um den Avalonern gegen diese Unholde beizustehen. Ich konnte selber ein paar mit dem Bogen erledigen. Jean war hinreißend wie er gegen den Piratenkapitän focht, und Yamil erst... ein Mann gegen drei von ihnen...was für ein Kampf. Bald waren die Piraten in die Flucht gejagt. Leider war das angegriffene Schiff so stark beschädigt worden, dass es sank und die Avaloner bei uns mitfuhren.


  • Montaigne

Selbst im Herbst laufen die Leute noch ziemlich leicht bekleidet herum, so warm ist es hier. Yamil hat sich bereiterklärt, für einige Zeit als mein Leibwächter zu fungieren, dann fühle ich mich wenigstens nicht ganz so alleine, wenn Jean in Charousse, der Hauptstadt dieses Landes zurück zu seiner Einheit muss. Thomas Hunt, überlebender Steuermann aus Avalon, begleitet uns.


  • Charousse

Eigentlich wollte ich warten bis mein Onkel mich hier in die Gesellschaft einführt, aber unser Gastwirt erzählte mir von einem wundervollen Gesellschaftsabend in der Villa eines avalonischen Adligen. Ich hoffe mein ussurisches Ballkleid wird ausreichen. Und Ismalda sollte ich besser an der Leine mitführen. Jean holt Yamil und mich gleich mit der Kutsche ab. Ich kann es gar nicht erwarten.


  • Die letzte Nacht

Der Empfang war hinreißend. Ich war der Mittelpunkt des Abends. Oh wie habe ich das Tanzen vermisst. Und die Männer... Leider verdarb mir Yamil den Ball ein wenig. Musste er auch diese dumme Nachricht über diesen Giftanschlag abfangen. Mir blieb kaum genug Zeit mit Henry, als auch schon dieses alberne Versteckspiel begann. Man löschte die Lichter und als Piraten verkleidete Dienstboten mussten uns fangen. Und in diesem ganzen Durcheinander mussten wir auch noch diesen Giftmörder stellen.

Peinlich wurde es erst als wir (Jean, Yamil, Thomas Hunt und ich in Luchsgestalt, um im Dunkeln besser zu sehen), den Attentäter durch einen Türspalt dabei beobachteten wie er Gift in den Gute-Nacht- Cognac des Grafen schüttete, und ein naseweiser Gast von hinten heranstürmte. "Was ist den da". Aber dank der überlegenen Fechtkunst der Männer war der Mörder schnell überwältigt. Und der Graf Gilthworth sehr dankbar. Gute Nacht.


Bericht von Jean Deveraux

Leutnant des zweiten Zuges ihrer Majestät 3. Musketierregiment an Vicomte Ricard Cirasombe, Oberst Ihrer Majestät 3. Musketierregiment


Ich, Leutnant Jean Deveraux, hatte am zweiten Juni, Befehl und Reisepapiere erhalten um die Lady Nadja Vargain Romanova von Nowgorod sicher von Partlow in Ussura nach Charousse in die Obhut ihres Onkel Lord Sergej Armond D' Atour an Ihrer Majestät Hof zu geleiten. Die Comptessa erwies sich als eine junge Dame, mit einer direkten und freien Art zu Reden. Nicht ohne Charme bestand sie auf der Mitnahme ihres Haustieres, einem recht großen Luchs.

In Nicolajewsk gingen wir bei den vendelschen Handelsschiff "Valentina" an Bord.

Während der Seereise bestand die Comptessa darauf, die Kultur und Lebensart ihres Volkes zu vermitteln Während der sechswöchigen Reise kam es südlich von Njordland zu einem Zwischenfall. Etwa 4 Seemeilen Leewerts enterte ein Piraten ein avalonisches Handelsschiff. Nach der dritten Breitseite ging der Hauptmast über Bord. Der Kapitän unseres Schiffes, Monsieur Van Broor, hielt es für seine Pflicht dem Händler zur Hilfe zu eilen. Nach einigen Musketenfeuer befanden wir uns bald im Handgemenge mit ca. 80 Piraten. Trotz des nun einsetzenden Rückzuges feuerte das Piratenschiff eine weiter Salve, worauf der Avaloner zu sinken begann. Insgesamt starben 23 Mann, darunter die beiden Handelschiffkapitäne Christoph Van Broor und Richard Vickery von der angegriffenen "Stankt Georg". 67 weitere Mann waren dienstuntauglich, so dass wir in Kirk vor Anker gehen mussten, um Teile der Mannschaften auszutauschen und zu ergänzen. Die Comptessa überstand die Auseinandersetzung unbeschadet. Des weiteren hat sie einen Muselmanen aus dem Reich des Halbmondes in ihren Dienst genommen. Er scheint gebildet, loyal ihr gegenüber und als späterer Beschützer nicht ungeeignet zu sein. Im Hafen von Brease erhielten wir eine Kutsche, Ihrer Majestät Offizier einige Pferde und mir wurde noch die Soldaten Visson Dunoulin und Luc Guilliaum von 3. Zug Ihrer Majestät 3. Musketierregiment unterstellt. Comptessa Romanova hielt es für angenehm sich auf ihrer Reise von ersten Offizier der "Sankt Georg", Thomas Hunt, dem vendelschen Händler Magnus Tjulfson und einem Dichter unterhalten zu lassen. In Charousse angekommen Ließ sich die Comptessa auf den zwanglosen Ball des Duke Gilbertswort sehen, in dessen Verlauf ein Giftanschlag auf den Herrn Botschafter verübt wurde. Dank der tüchtigen Hilfe des jetzigen Leibwächter Yamil und den ersten Offiziers Hunt konnte die Tat vereitelt werden.


Hochachtungsvoll

Ihrer Majestät Leutnant Jean Deveraux

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