System:Pendragon

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Pendragon
Voller Name
  • Pendragon
Sprache
  • Deutsch
Verlag
  • ...
Erscheinungsdatum
  • ...
Webseite
  • ...

Wer hat als Kind nicht von Rittern und Burgfräulein geträumt? Ritter in schimmernden Rüstungen streiten um die Gunst der schönsten Damen. Das Trommeln der Hufe der Pferde wenn sie auf einander losreiten, das Splittern des Holzes wenn die Lanzen an den Schildern zerbersten...


Mit Pendragon hat man die Möglichkeit diesen Flair wieder heraufzubeschwören. Man schlüpft in die Rolle eines jungen Ritters der gerade seinen Ritterschlag erhalten hat und stürzt raus in die abenteuerliche Welt von König Artus. Ein Britannien voller Mystik, Magie und Wunder!

Das System ist recht einfach gehalten, jeder Fertigkeit ist ein Wert zwischen Null und Zwanzig zugeordnet. Wenn dieser Wert unterwürfelt wird ist man erfolgreich, wenn man ihn überwürfelt hat man versagt. Genau seinen Wert zu treffen ermöglicht es, die Aufgabe kritisch zu absolvieren, wobei eine Zwanzig der Patzer ist. Die Besonderheit im System sind aber die Charakterzüge. Es sind immer zwei gegensätzliche Charakterzüge einander zugeordnet, z.B. mutig - feige, keusch - lüstern, gläubig - weltlich, verfressen - genügsam. Unter diesen Paaren werden 20 Punkte verteilt, z.B. eher mutig 14 als feige 6, oder weder keusch 11 noch lüstern 9. Während der Charaktererschaffung sind diese frei wählbar, doch geben sie später eine Richtlinie für den Charakter an nach der er gespielt werden sollte. Der Spielleiter kann die Spieler zwar drängen entsprechend zu handeln, aber wenn der Spieler nicht will, sollte der Spielleiter nur den Charakterzug entsprechend um einen Punkt ändern.


Durch Charakterzüge und Leidenschaften kann der Charakter inspiriert werden, womit sich dann die Kompetenz in einer Fertigkeit eventuell sogar verdoppelt. So lassen sich dann die Taten vollbringen, die Jahrhunderte später noch der Stoff der Legenden sind!


Die meisten Abenteuer sind in Form von Questen vorbereitet oder aber nur eine Begegnung mit der Verzauberung Britanniens. Vom System ist vorgesehen, dass pro Jahr nur ein Abenteuer stattfindet, da der Ritter ja auch Pflichten hat. So soll er seinem Lehnsherren zur Seite stehen und sein eigenes Lehen verwalten. Wenn der Charakter ein bestimmtes Alter erreicht, fangen die Jahre an dem Charakter mitzuspielen, und er wird schwächer und stirbt irgendwann. Dies ist aber Absicht, da man irgendwann seinem Sohn sein Hab und Gut und seinen Titel vererbt und mit dem neuen Ritter weiterspielt. So kann man den ganzen Zauber von Uther Pendragons Tod, über die Jahre des Chaos danach, erleben und wie Arthur das Schwert aus dem Stein zieht, die Verzauberung Britanniens bis zum Verrat durch Mordred und das Einsetzen unserer Geschichte, immer mit einem fitten Ritter, der nicht mit Gicht in den Knochen nach dem Heiligen Gral sucht, sondern graziös und agil auf den Turnierplätzen seinen Mann steht...


-jm-

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