System:Star Wars D20

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Star Wars (WEG)
Voller Name
  • Star Wars D20
Sprache
  • Englisch
Verlag
  • Wizards of the Coast)
Erscheinungsdatum
  • 1999 (Englisch, erste Edition)
  • 2007 (Englisch, Saga Edition)
Webseite
  • ...


Im Jahr 1999 erhielt Wizards of the Coast (WotC) die Lizenz für die Entwicklung eines neuen Star-Wars-Rollenspielsystems, das sie auf der Grundlage ihres d20-Systems entwickelten. Neben vielen neuen Autoren konnten auch einige der alten Entwickler gewonnen werden, die schon an den Büchern von West End Games mitwirkten. Konzipiert wurde es von Bill Slavicsek, Andy Collins und JD Wiker. Nach der Veröffentlichung des "Core Rulebook" im Herbst 2000 erscheinen stetig neue Erweiterungen und Quellenbücher.

Das System ist ähnlich dem D20 wie von Dungeons and Dragons vorgegeben, einige Anpassungen wurden corgenommen um das Spiel zu den Filmen passend zu gestalten.

Es gibt die 6 Basisattribute: Stärke, Geschick, Konstitution, Weisheit, Intelligen und Charisma. Auf diese verteilt der Spieler seine ausgewürfelten Werte (es gibt verschiedene Methoden sie zu generieren oder sogar zu kaufen). Dann wählt der Spieler eine Characterklasse aus: Noble, Force Adept, Fringer, Scoundrel, Scout, Soldier, Jedi Guardian oder Jedi Consular. Die Klasse bestimmt verschiedene Basiswerte. Jetzt verteilt der Spieler noch die für die Klasse erworbenen Fertigkeitspunkte auf die verschiedenen Fertigkeiten und wählt einige sogenannte Talente aus (dies sind Spezialfähigkeiten die entweder einen Wert über das normal zulässige Maximum erhöhen oder eine bestimmte Spezialfähigkeit beinhalten).

Im Abenteuer erhalten die Charactere Erfahrungpunkte und können aufsteigen, da wählt der Spieler erneut eine Klasse aus in der er aufteigen möchte (man muss also nicht zwingend immer ein Soldier bleiben, allerdings gibt es bei bestimmten Klassen Einschränkungen was dies angeht und es sollte schon irgendwie zum Characterhintergunf passend was man da baut).

Einer der wesentlichen Unterschiede zum klassischen D&D ist das Charactere Wound Points in Höhe ihres Konstitutionsattributs besitzen, dieser Wert erhöht sich somit (fast) nie. Alle Waffen verursachen auf einem kritischen Treffer immer auch Wundenschaden, dies macht Kämpfe gegen viele Gegner im Gegensatz zu D&D sehr gefährlich, da der Grundschaden der Waffen auch weitaus höher angelegt ist. Die Rüstungen sind gut angepasst, da sie nur vor dem Verlust von Wound Points schützen, somit ist es nicht wirklich notwendig eine Rüstung zu tragen (was den Filmen ja auch Rechnung trägt).

Die zweite wesentliche Neuerung zu D&D, aber angelehnt an das D6 System gibt es Force Points, diese kann man einsetzen um Würfe nachträglich zu verbessern. Wenn dies in gewissen "guten" GRundsätzen geschieht ist alles in Ordnung, wenn dies aber nach gewissen "bösen" Kriterien geschieht erhält der Character einen Dark Side Point. Erreichen diese Punkte das Weisheitsattribut so wird der Character "Dark" und ist verloren.

Am 5. Juni 2007 wurden die bisherigen Regeln des d20-Systems mit Erscheinen der "Saga Edition" abgewandelt und zum Teil stark vereinfacht. Es erfolgte zudem eine Aktualisierung auf alle sechs Kinofilme.

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