Tabula Rasa

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Tabula Rasa
Voller Name
  • Richard Garriott's Tabula Rasa
Sprache
  • Deutsch, Englisch, Französisch
Verlag
Erscheinungsdatum
  • 02.11.2007
Webseite

Bei Tabula Rasa handelt es sich um ein Massive Multiplayer Online Spiel, also einem Computerspiel, bei dem man mit Spielern aus der ganzen Welt an einer großen Geschichte teilhaben kann. Der Hintergrund von Tabula Rasa, ist ein Krieg, den die Menschheit gegen ausserirdischen Wesen führt, die eines Tages auf der Erde gelandet sind. Zur Seite stehen die Menschen andere ausserirdische Völker, die ebenfalls unter den Bane zu leiden haben und eine besondere Gabe bei, die den Menschen bereits vor langer Zeit von einer anderen, wahrscheinlich ausgestorbenen Rasse hinterlassen wurde - die Logos-Kräfte.

Die menschen führen den Kampf auf anderen Planeten, im Moment auf Foreas und Arieki. Die Menschen haben sich dort zwischen den Einheimischen niedergelassen eigene Camps aufgebaut. Die Menschen organisieren sich unter der Führung von General British in kleinere Einheiten und Clans, die eine eigene Führung und Strategie haben, die letztendlich dazu führen soll, dass die Galaxis wieder frei von den Bane leben kann.

Die Technologie, die dabei genutzt wird, ist weitaus effizienter als alles, was auf der Erde bisher zum Einsatz kam. Laser-MGs und Transfusionsgewehre, Servorüstungen und Radial-Heilungsmodulatoren, um nur ein paar Beispiele zu nennen.


[bearbeiten] 102nd Airborne Division (Bane Assault)

Ein paar SDNV'ler haben einen eigenen Clan gegründet, die 102nd Airborne Division (Bane Assault). Nachfolgend stellen wir unsere Figuren vor. Wir würden uns selbstverständlich freuen, wenn noch mehr Leute zu uns stoßen würden.


[bearbeiten] Aus dem Bericht eines Rekruten auf Foreas

Alles, was ich kannte endete in dem einen Augenblick. Alles was ich gelernt hatte, was ich, meine Freunde, meine Familie, jeder in dieser Stadt, diesem Land und überhaupt auf der ganzen Welt je erreicht hatte, endete in dem einen Augenblick.

Es gab vorher schon Anzeichen, dass sich ganz plötzlich ein paar Dinge verändern würden. Satelliten verschwanden und der Kontakt zur ISS brach ab. Die Behörden erklärten dies mit Sonnenprotuberanzen und Meteoritenhagel... aber es dauerte nicht Lange, bis die Medien zu viele widersprüchliche Verlautbarungen druckten und man allerorts die gleichen Fragen hörte: Was passiert hier?

Ich war morgens auf dem Weg zur Arbeit, wie immer über die Autobahn, da ich etwas ausserhalb arbeite. Der Verkehr vor mir staute sich plötzlich und in einiger Entfernung waren Rauchsäulen zu sehen. Ich dachte zuerst einen schlimmen Unfall. Dann tauchten die ersten Menschen zwischen den Autos auf, rannten panikerfüllt weg von den Rauchsäulen und riefen uns fragenden Autofahrern nur wirres Zeug zu. Ich war schon ausgestiegen, als ein lauter Knall ertönte. Ein Auto flog wenige hundert Meter in die Luft - viel zu nah. Die Erde bebte und die Hitzewelle konnte man bis zu unserer Position spüren. Dann sahen wir große Gestalten zwischen den Autos auftauchen, vierbeinige Kreaturen, aus deren Köpfen gelbes Licht schoss, dass Autos schmelzen oder explodieren lies. Das Chaos brach vollends aus. Ich rannte, wie viele andere um mein Leben. Aber anstatt zwischen den Autos zu laufen, kletterte ich mit einigen anderen die Böschung hoch. Wir halfen einander, sprachen aber nur wenig. Wir erreichten die Bäume, als die ersten Wesen unsere Autos erreichten und weiter auf die Fahrzeuge und die fliehenden Menschen schossen. Zwischen den großen Vierbeinern tummelten sich humanoide Kreaturen mit Gewehren, die beinahe Menschen glichen. Wir sahen dem Schauspiel nicht lange zu und zogen uns in das Waldstück zurück, auf der Suche nach einem nahen Vorort.

Egal, wohin wir gingen, wir sahen nur Feuer und verderben und diese unheimlichen Wesen, die wie ein böser Fluch alles vernichteten. Wir mussten uns also verstecken und konnten nur nachts weiter ziehen. Jede Nacht das gleiche Spiel: Die Suche nach Nahrung, nach Überlebenden und nach einem neuen Unterschlupf für den Tag. An Widerstand war nicht zu denken, wir hatten keine Waffen und keine Ahnung und vor allem waren wir zu wenige.

Nach etwa zwei Wochen Flucht und Terror trafen wir auf ein paar überlebende Kämpfer, die sich verletzt in ein paar Ruinen versteckt hatten, die am Ende der Nacht aufsuchten. Sie erzählten davon, dass Ihre Einheit nach Norden berufen wurde, um von dort den Widerstand zu organisieren, das man ihnen von Waffen und Ausrüstung erzählt hätte, die in der Lage war den Feind zu bekämpfen - die Bodentruppen und auch die immer wieder über uns schwirrenden Raumschiffe. Das war der Weg, den wir dann alle zusammen einschlugen.

Wir waren weitere zwei Wochen unterwegs, bis uns ein Trupp Soldaten auffand. Diese Soldaten waren zweifelsohne Menschen, aber sie trugen Uniformen, Rüstungen und Waffen, die keiner von uns je gesehen hatte. Sie brachten uns in eine unterirdische Basis von solch enormen ausmaßen, dass diese unter keinen Umständen erst nach dem Angriff erbaut sein konnte. Uns umgab Technik, die uns völlig Fremd war und doch wurde diese von Menschen bedient, die in unserm Land aufgewachsen waren. Sie erzählten uns davon, dass dieser Krieg zur gleichen Zeit auf der ganzen Welt entfacht wurde und es nicht gut um die Menschheit stünde. Und sie erzählten uns auch davon, dass es Hoffnung gäbe...

Wir wurden untersucht und einquartiert und trafen hier so manche bekannten Gesichter. Ich traf ein paar Arbeitskollegen oder entfernte Bekannte, aber keine Familienangehörigen und keine Freunde. Nach einer Woche wurde ich und ein paar weitere aus unserer Unterkunft umgesiedelt. Es hieß, aus medizinischen Gründen. Wir hatten Angst, keine Ahnung, was wir uns eingefangen hatten, aber kein Arzt kam um uns die Situation zu erklären. Stattdessen wurden wir durch einen großen Raum gescheucht, wo wir in einer langen Schlange von Menschen von Tisch zu Tisch gingen, nach unserer Größe gefragt und eingekleidet wurden, Taschen mit Lebensmitteln und ein paar Hygieneutensilien in die Hand gedrückt bekamen und zu guter letzt Erkennungsmarken umgehängt bekam. Dann wurden wir mit alten Bussen durch die unterirdischen Tunnel in einen anderen großen Raum gefahren, in dem sich gigantische leuchtende Apparaturen befanden. Niemand wusste, was nun kommen würde, aber es machten Gerüchte die Runde, das wir zwangsverpflichtet wurde, um gegen die Bane, wie sie inzwischen genannte wurden, zu kämpfen. Bin ich ein Kämpfer?

Ein Mensch in einer schweren Kompositrüstung in Dschungeltarnfarben stand hinter uns auf einem der vielen Busse. Alles drehte sich um und die vielen hundert oder tausend Menschen in dieser Halle schwiegen, als eine Rede gehalten wurde. Der Colonel erzählte von den Bane und dem Widerstand der Menschen. Er erzählte von einer Organisation mit dm Namen AFS, den Allied Free Sentients, dem nicht nur Menschen angehören würden. Die Bane führen an vielen Ort in der Galaxis Krieg und die Menschen sind nun Teil einer großen Gemeinschaft, die sich gemeinsam gegen die Bane erheben werden. Uns würde dabei eine besondere Rolle zu teil werden.

Lange vor unserer Zeitrechnung habe ein altes Volk auf der Erde den Menschen die Möglichkeit gegeben, die Bane zu bekämpfen. Auserwählten Menschen soll es möglich sein, Kräfte herbei zu rufen, die die Bane bekämpfen und vernichten können. Von den Eloh ist seit langer Zeit keine Spur mehr und sie können uns nicht zeigen, wie wir die Mittel einsetzen, aber sie haben auf vielen Planeten Spuren hinterlassen und viele Völker da draussen halten noch nach so vielen Jahren an ihnen fest, Hüten und Lehren ihre Geheimnisse. Dort beginnt der Kampf der Menschen.

Wir gehören zu diesen Auserwählten. Als mir dies klar war, wurde mir bewusst, dass hier mein altes Leben endete und meine Vergangenheit ein für alle Male an Bedeutung verlor. Ich ging mit all den anderen durch das Portal auf einen anderen Planeten. Dort wurden wir ausgebildet, im Kampf und in der Nutzung der Logos-Kräfte, die uns die Eloh hinterlassen haben. Und dort zogen wir in den Krieg.

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