Torbeks Erbe
Aus SDNV
"Einige tage reisten wir nun mit der "Stolz von Ribach" den Schlagenfluss nach Norden, um unseren Weg nach Märkteburg fortzusetzen. Wir genossen die unbeschwerten Tage auf dem T'skrangschiff, sollten aber schnell wieder in das nächste Abenteuer - dem bedeutensten unseres Leben, dass sie über viele Jahrzehnte ziehen sollte - stolpern. Rauchsäulen am Horizont sollten uns dazu veranlassen, das Schiff zu verlassen und zu gucken, was in dem Ort nah des Schlangenflusses passierte. ich nenne den Namen dieses Ortes mit Absicht nicht, damit junge Adepten nicht auf die Idee kommen, sich unnötig in Gefahr zu bringen. Das Dorf wurde zerstört; Häuser waren niedergebrannt und viele Leichen lagen zwischen den Häusern auf den Wegen. Wir waren entsetzt, noch stärker, als einige der unglücklichen Seelen uns angriffen. Wir hatten alle Mühe sie von ihrem Leiden zu befreien und mussten uns einem schweren Kampf stellen"
" Am ungewöhnlichsten waren sicherlich die Leichen zweier Zwerge, die offensichtlich nicht Einheimische waren und sowohl ein Grimmoire als auch einen magischen Gegenstand dabei hatten, der aussah wir eine Scherbe eines größeren Keramik- oder Tongegenstandes. Untersuchungen ergaben nicht besonders viel. In den Habseeligkeiten fanden wir auch noch Hinweise auf einen Ort, den die Zwerge zuvor aufgesucht hatten. Wir vermuteten, dass sie entwas Böses dort geweckt hatten, dass dieses Dorf dann vernichtet hatte. Wir wussten, dass es unsere Aufgabe war dieses Böse zu bannen und machten uns somit auf zum Khaer Furtbach"
" Einen Tag später erreichten wir die Überreste einer alten Stadt; Funktion und Art der Bauten ließen sich nur noch Erahnen, waren sie doch in den letzten Jahrhunderten eingefallen und überwuchert. Durch einen besonderen, magischen Effekt konnten Charab und Ich die Zeit von vor der Plage sehen. Wir sahen die Menschen und anderen Namensgeber und konnten uns sogar mit ihnen unterhalten. Wir erfuhren, dass der Ort Furtbach hieß und das sie gerade bei den Vorbereitungen zur Khaereinweihung waren. Die Menschen waren ausgelassen und lebenfroh. Wir konnten noch herausfinden, dass das Khaer wohl von therranischen Baumeistern erbaut wurde. Wir folgten den Anweisungen der Bewohner und suchten das Khaer auf. Und dann kam das Böse..."
" Je näher wir dem Khaer kamen, desto weiter konnten Charab und Ich durch den magischen Effekt über die Khaereinweihung erfahren. Wir sahen, dass Furtbach von den Dämonen überrascht wurden und sahen tausende der Stadtbewohner vor den geschlossenen Toren des Khaer sterben. Wir sahen das Leid im Khaer und kamen sogar in Gefahr, als wir von einigen der Bewohner angegriffen wurden. Nur unsere Freunde konnten uns helfen, indem sie uns schüttelten und wieder in unsere Welt zurückbrachten. Wir fanden den inzwischen Überwucherten Eingang zum Khaer und suchten im Khaer nach Antworten. Wir konnten herausfinden, dass ein mächtiger Dämon das Khaer befallen hatte und die meisten der Bewohner getötet hatte. Je näher wir dem Zentrum kamen, desto dunkler und mächtiger wurden die Visionen, die wir hatten. Und dann erreichten wir es..."
"Der Zentrale Raum des Khaers war mit einer schweren Tür geschlossen. Auf dieser Tür war in orkischer Sprache geschrieben:
Dieser Ort ist das Grab des Verwüsters. Tot, und doch nicht tot. Hier soll er liegen, bis wir mächtig genug sind, seinen Tod zu vollenden.
Torbek, Dämonenjäger
"Nun wussten wir, dass die Zwerge dieses Gefängnis geöffnet hatten. Wir guckten also in das Innere des Raumes und sahen ein mächtiges blendendes Leuchten, das uns fast die Sinne nahm. Dann sahen wir Konturen und entdeckten vier in der Luft schwebende Gestalten; mächtige Adepten, nicht tot aber auch nicht lebendig. Sie schwebten über einen Teich aus reinem Wasser, in ihrer Mitte eine leuchtende Kugel, in deren Inneren ein dunkles, böses Wabern zu erkennen war. Wir wussten sofort, dies war ein mächtiger Dämon, der Verwüster! Gebunden durch die Essenz der vier Adepten. Ein Stück der Kugeloberfläche war weg, nur eine kleine Scherbe, aber man konnte sehen wie der Dämon immer wieder versuchte aus dieser Öffnung zu kommen, und wer weiß, ob er es nicht auch bald geschafft hätte. Neunhimmel nahm die Scherbe und plazierte sie wieder an ihrem angestammten Platz. Nun war das gefängnis wieder sicher und der Dämon eingesperrt"
" Aber uns war nun klar, dass dieses Gefängnis auf Dauer nicht halten würde. Die Macht der Adepten würde irgendwann schwinden. Wir gaben uns den Schwur, wieder zum Khaer zurückzukommen, wenn wir mächtig genug dafür waren. Wir wollten Torbeks Ere antreten und seine Worte endlich vollenden. Wir schrieben in allen uns bekannten Sprachen unseren Schwur auf die Tür des Raumes und verließen den Ort. Fortan sollte unser Streben sein, das Khaer von Furtbach von seiner Gefahr zu befreien und den Verwüster zu besiegen. Ob wir damit erfolg hatten, werdet ihr in den weiteren Geschichten erfahren"

