TreeTrek 2007

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Am 5. Juli hatte Anke Geburtstag und wurde 28. Jahre alt.

Zu diesem Anlass haben wir Anke mal wieder ein besonderes Geschenk gemacht - einen Ausflug mit uns. Wir/Uns, das waren Ehemann Hannes, Schwager Jacob, Jörg, Ralf, Jana, Björn, Pascal und Markus. Und der Ausflug führte uns am 29.07. nach Bad Bevensen (Niedersachsen) zum TreeTrek.

Nach etwa anderthalb Stunden Autofahrt von waren wir etwa um kurz nach 11 Uhr vor Ort - mitten im Wald. Ein wenig gespannt war die Stimmung, weil es schon den ganzen Morgen regnete, aber das sollte dem Spaß keinen Abbruch tun.

Wir lasen die Einweisung, legten in die Sicherheitsgeschirre an und wurden dann in die Handhabung desselben eingeführt. Zwei Karabinerhaken, die uns auf der ganzen Tour sichern werden. Einer zur Sicherung auf den Plattformen und einer mit Seilrollen für die Sicherung bei Bewegung auf den Elementen. Wichtig war vor allem die Art, wann und wie diese angebracht werden, damit man niemals ungesichert ist.

Worum genau es geht: Mit dem Sicherheitsgeschirr klettern wir in Bäumen herum, auf Höhen von 3 bis 11 Metern. Dabei werden Hindernisse in 4 verschiedenen Schwierigkeitsstufen auf dem in 5 Abschnitte geteilten Gelände beklettert. Die einfachste Stufe ist grün gekennzeichnet, danach kommt blau und schwierig wird es schon mit rot. Schwarz ist so schwer, dass es für alle schwarzen Elemente auch eine Umgehung gibt.

Das Gelände ist im Wald versteckt und von einem Parcours kann man keinen der anderen 4 einsehen - und sich so nicht die Überraschung der Art der Elemente nehmen.

Zuerst gab es einen kleinen Parcours, der noch von einem Einweiser begleitet wurde um die Handgriffe erneut zu erklären. Dann waren wir auf uns allein gestellt. Die Helfer des Veranstalters schauten nur dann und wann mal zu und fragten nach unserem Befinden.

Angefangen hat es immer mit einer Strickleiter um eine Plattform zu erreichen. Beim Aufstieg sichert einen ein Seil, dass mit einem Gegengewicht immer straff bleibt und nach oben mitwandert (und bei einem Sturz sofort bremst), oben sichert man sich dann zuerst an den roten Sicherheitsgurten, mit denen man sich dann auf der Plattform bewegen kann, dann entsichert man sich von der Aufstiegssicherung und diese kann dann vom nächsten nach unten gezogen werden. Dann hangelt, rutscht oder zieht man sich über das Element und nutzt da die Seilrolle. Die Elemente hatten immer schöne Namen, wie etwa Zwergen-Trapez oder Amazonas-Brücke, Kleiner und Großer Tarzansprung, Indianerweg, Chaplingang, sowie viele weitere lustige Kennzeichnungen.

Der Regen hat dafür gesorgt, dass Hochseilakte zu einer rutschigen Angelegeheit wurden. Auf diversen schaukelnden Elementen musste man sich an nassen Hanfseilen festhalten oder man rutschte über nasse Holzbalken. Wichtig: Verletzte gab es nicht (obwohl meine Finger völlig aufgerissen sind).

Nach der Überwindung der Elemente endete ein Parcours immer mit einer Seilbahn in die Tiefe, bei der man meist im Dreck landete, die allerdings alle Mühen vorher wert war.

Am Ende waren wir alle kaputt und nass und freuten uns auf einen abschliessenden Grillabend.


Björn hatte selbstverständlich seine Kamera dabei und hat viele Fotos und ein paar Filme aufgenommen.

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