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Version vom 1. August 2007, 18:26 Uhr

Unsere Reise sollte uns in der Folge weiter nach Nordwesten führen. Sehr zum Widerwillen Bruder Alberiks reisten wir mit dem Flußkarren auf der Tommel. Das Wetter war kalt und nass und so war die Reise nicht besonders angenehm. Zudem war auch die Landschaft sehr unfreundlich. Dunkle Wälder sorgten dafür, dass ich mich nach meiner almadanischen Heimat sehnte.

In Winhal machten wir eine Rast von mehreren Tagen. Ulmian wäre wohl gerne noch länger geblieben - um eine merkwürdige Krankheit mit den Namen Lykantrophobie zu untersuchen - aber wir anderen wollten lieber schnell Richtung Küste und diesen unwirklichen Landstrich hinter uns lassen.

Zwei Tage reisten wir weiter die Tommel westwärts, aber als wir einen Ort Namens Harmlyn erreichten mussten wir stoppen, da der viele Regen den Fluss zum übertreten gebracht hatte und eine Weiterreie nicht möglich war. Den Göttern-sei-Dank hatte das kleine Dorf ein Gasthof mit Namen "Waldesruh". Die Wirtsleute waren sehr nett und auch ihre hübsche Tochter hatte ihre Reize. Auch andere Gäste waren im Hof untergekommen, auch sie konnten ihre Reisen nicht weiterführen. Während ich ein Bad nahm und dabei erste Rahjaspiele mit Rebecca, der hübschen Wirtstochter spielte, erfuhren die anderen, dass eine Magd in der Nacht zufuhr ermordet aufgefunden wäre. Als wir gegen Mitternacht alle wieder im Schankraum anwesend waren erschien auf dem Marktplatz, der gut einsehbar war, eine schwarze Kutsche und verschwand dann auch gleich wieder. Die Einheimischen waren sehr verängstlicht und erzählten uns die Geschichte des Barons Frantisek Fariak.

Der "Blutbaron" herrschte vor vielen Jahrzehnten über die Gegend. Immer zur Sonnenwende forderte er eine Jungfrau aus dem Dorf. Warum wusste keine, aber die Jungfrauen wurden nie mehr gesehen. Das vierte Opfer des Barons sollte Natasha sein, die Tochter des damaligen Bürgermeisters Bogdan Jurgovic. Dieser liebte seine Tochter sehr und wollte es nicht zulassen, dass der Barons sich an ihr verginge. Also nahm er sich die kräftigsten Männer des Dorfes und ging zur Burg des Barons, um diesen zu töten. Sie fanden den Baron und seine inzwischen vier Gespielinnin, denn dieser hatte sich in der zwischenzeit auch die Tochter Bogdans geholt. Sie fingen alle und pfählten sie, da es sich bei den Opfern um Vampire handeln sollte. Die Leichen wurden dann in die Gruft gelegt und diese wurde mit schweren Schlössern versehen. Nur die Tochter des Bürgermeisters wurde auf dem Boronsanger gebracht und beerdigt.

Wir hielten das zunächst für das Geschwätz von einfälltigen Bauern, aber schon am nächsten Morgen sollte der Fund einer weiteren Leiche auch uns zum Nachdenken anregen. Eldar, die Magd des Hauses, wurde tot aufgefunden. Laut Ulmian und dem Geweihten des Borons des Dorfes, Barop Tarovic, war die Todesursache ein Biss am Hals. Nachdem wir darüber diskutiert hatten, ob wir diesen Ort nun schnell verlassen sollten (Ich und Lesandero) oder doch lieber die Sache aufklären sollten (die anderen allen voran Bruder Alberik) blieben wir.

Zunächst beschäftigten wir uns mit den Fremden im Dorf. Ein Südländer mit Turban und novadisch klingedem Namen war unserer Hauptverdächtiger. Vom Beruf Traumhändler. Mit Hilfe von alchemistischen Kräften könne er jedem die Träume träumen lassen, die sie sich schon immer wünschten. Aber auch sein Kunde im Dorf, ein junger Mann namens Jaschinek war mehr als verdächtig. Zudme waren noch ein sehr ruhiger Jäger, eine Barde und Fremdling anwesend, der stets Aufzeichnungen in seinem Buch machte.

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