Filmkritik:Die Mumie und Die Mumie kehrt zurück: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 1. August 2007, 18:26 Uhr

Als es 1999 hieß, es kommt ein neuer Mumienfilm heraus, war man wohl sehr skeptisch. Mal wieder dieses Thema über einen rachsüchtigen Untoten in Mullbinden...?

Doch Regisseur Stephen Sommers versprach:

"Dies wird nicht die Mumie eurer Väter sein! Keine Bandagen! Kein Geschlurfe! Ich will den Terminator unter den Mumien!!!

Und herauskam ein actiongeladenes, aberwitziges Wüstenabenteuer mit den erfrischend unbekannten Schauspielern Brendan Fraser, Rachel Weisz und schön böse Arnold Vosloo.


Die Story ist schnell erzählt:
Hohepriester Imutep bandelt mit der Frau des Pharaos, Aksuna-mun, an und töteten ihn, als der Herrscher die Affäre bemerkt. Sie tötet sich ebenfalls um keinen qualvollen Tod zu sterben, wohlwissend, dass Imutep sie wieder ins Leben zurückrufen konnte. Als Imutep sie wieder ins Leben zurückrufen will werden er und seine Priester von den Wachen des Pharaos festgenommen. Für den Mord und den Frevel der Wiederbelebung wird über ihn der Hon-dai verhängt, der ihn zu ewigen Leben, eingesperrt in Sarkophag und Grab.

3000 Jahre später - gleich zwei Forscherteams suchen in Humnaptra, der Stadt der Toten nach einem sagenumwobenen Schatz. Während die Amerikaner, hingeführt vom schleimigen Benin, reine Goldgier treibt, ist die junge Bibliothekarin Evelyn, zusammen mit dem Abenteuer Rick O´Connel und ihrem schusseligen Bruder Jonathan, eher auf der Suche nach archäologischen Schätzen - und natürlich auch etwas Ruhm und Gold.

Trotz der Warnung der Nachfahren der Pharaonenwache, schaffen es beide Teams den halbverwesten Leichnam Imhotep wieder zum Leben zu erwecken, und damit auch seine Macht über den 10 Plagen Ägyptens. Nach und nach setzt er sich wieder zusammen, besessen von den Wunsch, seine Geliebte wieder ins Leben zurückzurufen, wobei er aus Dankbarkeit Evelyn als Opfer auserkoren hat.

Am Ende gelingt es Rick und Jonathan Evelyn zu befreien, viele Mumien (Imhoteps ehemalige Priester) zu zerstückeln, Imhotep wieder in einen normalen Menschen zu verwandeln und schließlich zu töten. Natürlich haben sich Rick und Evelyn in einander verliebt und dank des gierigen, aber jetzt toten Benin, zogen sie mit Schätzen beladenen Kamelen in den Sonnenuntergang.


Zwei Jahre später ist es nun soweit:

DIE MUMIE II - DIE MUMIE KEHRT ZURÜCK!!!


Man darf sich freuen: Alle alten Bekannten tauchen wieder auf, mit Ausnahme von Benin.

Natürlich die inzwischen verheirateten Evelyn und Rick, ebenso wie ihr Bruder und der mysteriöse Anführer der Pharaonenwache und selbstverständlich Imhotep. Wie dieses?

Es sind inzwischen 10 Jahre vergangen. Rick und Eve haben mittlerweile einen kleinen Sohn, den neunjährigen Alex, der es im Gegensatz zu seinem Honiggesicht, faustdick hinter den Ohren hat...wie der Vater so... Sie verbringen ein glückliches, von keinem Sandfloh gestörtes Familienleben.

Doch dann hat eine Museumsdirektor die tolle Idee über Imhotep die Welt zu beherrschen. Er lässt ihn in Hamunaptra ausbuddeln zusammen mit dem Buch der Toten und erweckt ihn wieder zum leben. Zusammen wollen sie den Skorpionkrieger des Totengottes besiegen und dadurch die Macht über seine riesige Schakalarmee erlangen. Dummerweise brauchen sie dazu ein altes Artefakt, dass "zufällig" gerade von Eve in einem alten ägyptischen Tempel ausgegraben wurde...

Wieder entführt der Film uns, abgesehen von der Erweckungssequenz von Imhotep im Britischen Museum in London, in exotische Teile der Wüste Ägyptens. Viele schöne Szenen entsehen dadurch das sich die Reinkarnation der Prinzessin Neferiti in Eve offenbart und Aksunamun ebenfalls wieder erscheint.

Weiterhin erwarten uns die drei Meter großen hundsköpfigen Anubis-Krieger, Pygmäen-Mumien (vom Special-Effekt-Leiter liebevoll "Anti-Ewoks" genannt), viele, viele gefräßige Käfer und einen furiosen Showdown gegen den Ricks Duelle mit den fechtenden Skeletten aus den 1. Teil wie fußkranke Lockerungsübungen aussehen sollen. Diesmal hat er es mit dem König der Skorpione zu tun, einem Wesen halb Mensch, halb Skorpion, der in früheren Zeiten ein legendärer Krieger war, aber seine Seele an die Finsternis verkaufte. Wem der erste Teil gefallen hat, der sollte auch im zweiten Teil seinen Spaß haben. Tolle Computeranimationen besonders in einer riesigen Schlacht und ein irrsinniges Tempo rauben einem schier den Atem.


-sw-

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