Helden und ihre (Un)Taten (Kobold 8): Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 1. August 2007, 17:26 Uhr

Die Redaktion hat keine Mühen gescheut die Erlebnisse der Helden aufzuspüren. Durch Zeit und Raum, in den geheimen Protokollen, privaten Aufzeichnungen oder Zeitungen haben wir geschnüffelt und einen Haufen Leute belästigt und belauscht. Wahrscheinlich ist uns dabei auch einiges entgangen, aber es ist sehr schwierig Spione in den Welten zu finden, die uns die Erlebnisse direkt zutragen. Nichts desto trotz:
Helden und ihre (Un)Taten!

Inhaltsverzeichnis

MEMPHIS TELEGRAPH

………… -16- ……......……Freitag, 20.Mai 1878

Ein mehrfacher Selbstmord in Widows Creek!

Liebe Leser, heute präsentieren wir ihnen eine Geschichte die uns aus dem Wilden Westen erreicht hat. Gar schreckliche Greueltaten haben sich in dieser kleinen Gemeinde namens Widow Creek ereignet. Der Bericht unseres Reporters liest sich wie jener Roman "Frankenstein". Offensichtlich hat ein ansässiger Arzt einen Weg gefunden Tote zu einem unnatürlichen Leben zu reanimieren. Dieses gelang ihm so gut, dass erst vier Durchreisende die Machenschaften aufdeckten. Offensichtlich griff ein Pinkerton-Detektiv auf sehr ungewöhnliche Hilfe zurück, um seine Fälle zu lösen. In seiner Begleitung befanden sich ein schießwütiges Kind, ein Priester, der sich sogar dem Glücksspiel hingab und ein Mann, der sich selber als Monsterjäger bezeichnete.

Der Hotelier des Ortes hatte sich erhängt. Amen. Durch genaue Untersuchungen konnten jene Fremden jedoch feststellen, dass er sich vorher wohl schon erstechen wollte. Mehrfach!

Vorsichtig beobachteten sie die ganze Ort-schaft und stellten schließlich die Helfers-helfer des Arztes wie sie den Leichnam wieder ausgruben, auf dass er neu animiert würde. Es kam zu einem heftigen Schusswechsel in der Praxis des Doktors, bevor der Detektiv ihn verhaften konnte! Es stellte sich sogar heraus, dass er ein Schwarzbrenner war, obwohl unser Reporter daran einige Zweifel hatte, da die Destillerie die Form eines Pferdes hatte. Ein Irrtum der Helden? Eine neue Teufelsmaschine des Doktors? Lesen Sie es in unser nächsten Ausgabe, wenn es wieder heißt: "Neues aus dem Wil-den Westen!"


Inoffizielle Nachricht aus der Runner-Szene:

"He, Slym, willste was verdienen?"

"Laß erst mal ´nen Credstick sehen, na gut, was willste wissen?"

"Da hat´s ´ne ziemliche Sauerei gegeben, haufenweise zerfetze Typen in Kutten- na was eben noch übrig war. Hast ´ne Ahnung wer´s war?"

"Scheiße, Chummer, das kostet dich was, danach muß ich erst mal richtig untertauchen, okay. Schmeiß mir noch ´ne Runde SoyBurger, mit vollen Magen flieht sich besser…"

"Machst es aber richtig spannend- nu red schon!"

"Okay, aber viel ist es nicht, mampf, ich hab´s bloß kurz gesehen, dann bin ich abgehaun. Mampf Da waren fünf Typen, Runner, klaro, zwei vollschwarz, vercybert, verstehste. Hab´s mit Magie nich mehr so, zu viele Traumapaches und so, aber das krieg ich noch mit. Die anderen drei waren auch Schläger aber eleganter, klaro, mit etwas Magie, Ki-Adepten nennt man so was..."

"Komm zur Sache, Mann, ich weiß was das ist."

"He, man kein Grund gleich grob zu werden… also einer meinte noch: Alles was nicht aussieht wie wir wird niedergemetzelt… und dann gings los. He, ich bin nur noch in mein Loch gekrochen bis die Scheiße vorbei war. Einer von denen meinte noch so was wie "…die werden in diesem Monat kein Ritual mehr machen." Dann sind se weg und ich auch. Das wars."

"War das wirklich alles?"

" - Ach, ne, da ist noch was: Ralf hat einen neuen Schreibtisch und der ist - Aua! He, Mann, ich verschwinde."


Eine Geschichte aus dem Reich der Fünf Sterne

Es begab sich zu der Zeit, da der kleine Gnom Gerbor der Rote, dessen Handwerk die Illusionsmagie war, mit seinen großen Gefährten, dem tapferen Zwergenkrieger Brotor, der Hexe Porren, dem Elfen Tamior und dem halbelfischen Kleriker namens Kaldur, in die Stadt Taorgoren gereist kam. Dort lebten viele Schurken und keiner beachtete die Not des Anderen. So kam es, dass ein Mitglied der Magiergilde der Vertrauten Künste die Neuankömmlinge ansprach. Und er sprach: "Wollt ihr Tapferen nicht versuchen die Verhandlungen zwischen den Ländern Kalrimslan und Riesstein vereiteln? Denn der Nekromant von Kalrimslan schickte seinen bösen Kleriker Themigonus den Pfeilträger hier in diese Stadt, um von dem verschlagenen Herzog Marcos ein Durchzugsrecht für seine Armee der Untoten zu erwirken, um das Friedliche Land Trilande anzugreifen." Die Helden zögerten nicht einen Augenblick und planten alsbald einen Anschlag auf die Verhandlungsdelegation des Nekromanten. Doch die Seher der Stadt waren erbost darüber, dass ein Adept ihrer Zunft Gift zum Opfer fiel. So verrieten die Freunde das geheime Treffen der Unterhändler an die Botschafter der Trilande und nahmen ihr eigenes Gefolge und verließen das Land. Als sie sich sicher in der Fremde fühlten steuerten sie wieder zivilisiertere Gegende an und suchten die Bequemlichkeiten eines Gasthauses in einer Stadt auf. Doch Geschichten die auf dem Kontinent der Fünf Sterne geschrieben werden schüttelt man nicht so einfach ab, denn der Arm des Nekromanten reicht weit, und so wurden alsbald Kaldur und Tamior von der Stadtwache in den finstersten Kerker geworfen. Und so klingen noch die Worte Porrens nach, als sie versuchte in der Verkleidung eines Freudenmädchens einen Diplomaten zu vergiften und stattdessen in seinem Bett landete:"Irgendwie habe ich mir das ganz anders vorgestellt."


Notizen aus dem Tagebuch von Dr. Cathrin Sullivan

  • 12. März 1920:
Normaler Tag im Westminster-Krankenhaus, Einladung von Sir Edward Blake zur Eröffnung seines Clubs bekommen, habe seinen Sohn gegen Ruhr behandelt, zu viele irische Taxifahrer in dieser Gegend,zulange in der Bibliothek, Dietrich abgebrochen, musste Nachtwächter den Schlüssel kurzfristig entleihen, kein Taxi, langer Fußweg.
  • 13.März 1920:
Die Eröffnung des "Blauen Lotus", interessante Leute kennengelernt: Dr. Erwin Klemm, dt.Chemiker, testet Drogen im Selbstversuch, Sir Vincent von Gloschester - adliger Sohn aus reichem Hause, war sehr an den exotischen Tänzerinnen interessiert, ein Soldat erfand ein neues Party-Getränk: Guinnes = Wodka, Whiskey + 2 Oliven, glaube trotzdem den Namen schon in anderem Zusammenhang gehört zu haben, Höhepunkt der Show über altägyptische Riten entfällt weil Hauptdarsteller "spirituelle Krise" hat. Blake scheint keine Kenntnisse der Rituale zu haben obwohl er diese "Sufi" bereits lange studiert. : Ignorant!
  • 14. März 1920:
Äußert harter Tag. Am Morgen schwammen 40 Leichen auf der Themse. Habe Hilfe angeboten bei Obduktion. Tod trat durch Arterienverengung ein. Dr. Klemm für chemische Analyse hinzugezogen. Offensichtlich unbekannte Droge im Blut, tüchtige Studenten, etwas grün, alle Opfer aus Einwandererviertel. Sir Vincent brachte jenen Soldaten, identifizierte eine Leiche, komischer Typ lungert vor der Obduktionshalle, Sir Vincent stellte ihn später bei einem Mordversuch an dem durch einen Unfall leicht betäubten Dr. Klemm. Danach stellte Sir Vincent fest, daß Dr. Klemm sich auffällig stark medikamentieren ließ. Seine Antwort: "Das ist gegen die Schmerzen…"- "Sie haben Schmerzen?" - "Ja, noch nicht…
Später noch Bericht bei Scottland Yard erstattet, Wohnung völlig verwüstet, ein Kerl mit Melone, Schal und Krummsäbel stürmte davon, Nacht im Hotel verbracht.
  • 15. März 1920:
Urlaub genommen. Bei Sir Vincent wurde ebenfalls eingebrochen! Er fand merkwürdige Zeichnung auf Tisch, habe gleiche schon bei ausländischen Helfern des Clubs gesehen, einen hatte Sir Vincent wohl auch niedergeschlagen, habe bei mir merkwürdiges Schmuckstück gefunden, vom Experten im ägyptischen Museum untersuchen lassen. Replikat einer Brosche wie sie Tempelwachen vor 3000 Jahren trugen. Einbruch soll wohl Warnung sein.


In den Fängen des Meisters

Letztens saß der Kobold mal wieder an einem Saft nuckelnd in einer Raumbar und überhörte ganz zufällig die Unterhaltung von zwei recht finsteren Typen. Der eine war ein Mensch der mit vielen Waffen behängt war und dessen funkelnder Blick immer wieder im Raum umherschweifte, während der andere ein fahlhäutiger Twi'lek in schillernder Kleidung war, wobei der Schmuck und die Blasterpistole an seiner Seite ihn wie einen Drogendealer aussehen ließen.

"Hey Gun , willst du auch noch 'n Trongash ?", rief der leichtangeheiterte Twi'lek durch die Bar. Als dieser stumm verneinte schlenderte der Außerirdische zu seinem Freund herüber, wobei seine Kopftentakel wild hin und her schwangen. Als er sich setzte, begann er sofort zu schwatzen: "Mann bin ich froh, dass wir aus dieser Scheiße heil raus gekommen sind. Ich hätte keine Lust gehabt auf'm Weg nach Kessel zu verhungern." Gun grunzte nur zustimmend. "Is' ja auch 'ne Frechheit, dass die Imps uns einfach in 'ner Zelle vom Gefangenentransporter verrotten lassen. Wo wir doch zwei stinkende Gomorrans mit drin hatten. Scheiße, hätten die uns aufgemischt, wenn'se nicht krank gewesen wären. Na ja, ging ja noch mal gut. Warum die den Reaktor ausgebaut haben verstehe ich immer noch nicht. He, sag doch auch mal was." Gun schaute ihn eindringlich an:

"Hm, was ich gern genauer wüsste ist: Warum warst du eigentlich bei diesem Transport dabei, Kor'tshak ?"

Der Twi'lek zuckte nervös zusammen: "Äh, ja, also das war alles ein kleines Missverständnis. Woher sollte ich auch wissen, dass der Transporter den ich ionisiert hatte voller Sturmtruppen war." Der Mensch zog eine Augenbraue hoch und nickte verstehend. Er nippte an seinem Drink und lehnte sich gelassen zurück. "Ich denke die Imperialen haben sich jeden geschnappt der ihnen nicht ganz sauber vorkam. Viel interessanter fand ich es, was die Kerle bei dieser Pyramide gewollt haben. Woher zum Beispiel haben die gewusst, dass da überhaupt was ist?" - "Gar'oka meinte irgendwie so etwas wie: Der Imperator hat die Präsenz des dunklen Meisters in seinem Verlies gespürt und deshalb seine Häscher ausgesandt. Gequirlte Kacke wenn du mich fragst. Der Typ hat doch 'ne Schraube locker, so ähnlich wie der Alte den wir da unten in der Pyramide gefunden haben. Da war mir ja der Duros noch lieber. Bonbon oder so hieß er oder?" - "Binopti." - "Oh ja klar, Geschützexperte, dass ich nicht lache. Der hat ja noch nicht mal gewusst, dass der Droide sprechen kann." Gun richtete sich auf: "Aber du hast es natürlich von Anfang an gewusst was?" - "Ja klar, du etwa nicht?" Gun ließ sich lachend wieder in die Kissen fallen: "Irgendwie erinnere ich mich an einen Twi'lek der mit Bellen und Knurren versucht hat sich einem Blechhund verständlich zu machen. Mal abgesehen davon können wir froh sein, dass Gar'oka zufällig vorbeigekommen ist und uns aus dem Dschungel mitgenommen hat. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass er den dunklen Meister lange genug beschäftigt hat bis wir die Abschirmung seines Gefängnisses wieder aufgebaut hatten. Und nun halt deine Klappe, ich will mein Bier genießen."

Unbemerkt von den beiden ließ sich ein kleiner Kobold von seinem Sessel gleiten und rannte so schnell ihn seine kurzen Beine tragen konnten in die Redaktion.


Irgendwo in den Tiefen des Alls auf einer geheimen Rebellenbasis

(aus Sicherheitsgrün-den ist die Redaktion nicht befugt den genauen Stützpunkt anzugeben). * Name von der Red. geändert.

Commander Nerwa*: Captain Scuba, Ihr Bericht lässt leider einige Fragen offen. Hier heißt es z.B. "als wir zurückkamen, erreichte uns der Hilferuf der Station, dass die Kühlaggregate ausgefallen waren". Wer ist wir und um welche Station handelte es sich?
Captain Scuba: Wir, das sind ich, mein Copilot und Bordschütze Gun und zwei Droiden, P3PO und R1. Die Station lag in einem sonnennahen Orbit um Halos 3.
CN: Gut, als nächstes steht hier "wir besorgten die Aggregate auf einer nahegelegenen imperialen Basis und waren vor Ablauf der neun Stunden zurück". Sie haben ja wohl kaum eine Einkaufsliste beim Imperium eingereicht, oder? Außerdem habe ich hier einen Reparaturbericht für Ihre Schiff, die "Minediver". Was ist da passiert?
CS: Nun, wir - ähm, modifizierten unsere Schiffspapiere leicht und improvisierten einen Defekt am Schiff, damit sie uns landen ließen,
CN: Das hat funktioniert?
CS: Na gut, der Kommandant war etwas misstrauisch, weil ich Sullustaner bin, das hat die Sache ziemlich verzögert, aber am Ende konnten wir uns mit einem Schmuggler in Verbindung setzen.
CN: Bei dem knappen Zeitfenster?
CS: P3PO übernahm das. Er klau, lieh! sich Kleidung und machte den Schmuggler ausfindig, so dass der Handel bei unserem Eintreffen schnell abgewickelt werden konnte.
CN: Ein außergewöhnlicher Droide, obwohl ich eine Sicherheitsdiagnostik anraten würde.
CS: Naja, als wir schließlich abflogen waren uns noch einige veraltete imperiale Jäger auf der Spur, aber Gun zerpulverte sie zu Galaxiestaub!
CN: Sehr poetisch. Sehen wir mal weiter, rechtzeitig da, Kampf mit den Imperialen um Station, Gun hielt sie auf Distanz, Suche nach neuer Basis, von Asteroiden aus Hyperraum gerissen, Weiterfahrt, aufgewacht in Rettungskapsel…?! Was ist dort passiert?
CS: Na, sehen Sie, als wir rausgerissen wurden hefteten sich unbemerkt einige Piraten an uns, enterten das Schiff und betäubten uns. Sie wollten uns dort wohl nur einsperren bis sie uns verhören konnten. Aber als die Piraten mit der "Minediver" wieder aus dem Hyperraum sprangen, fanden sie sich mitten in einer Schlacht zwischen unseren Truppen und dem des Imperiums wieder. Dabei muss sich die Kapsel gelöst haben.
CN: Wie haben Sie die Schlacht überlebt?
CS: Es gab einen Waldplaneten ähnlich Endor in der Nähe und dort schafften wir eine Bruchlandung.
CN: Nach meinen nächsten Informationen kamen Sie mit einer Imperialen Fähre zurück zur Basis und nur zu dritt? Wie das?
CS: Nun erstmal bekamen wir es mit einigen Imperialen Scouts zu tun, denen wir kaum etwas entgegen zu setzen hatten. Schließlich entkamen wir auf ihren Speederbikes, nachdem P3PO ihren Funk gestört hatte. Aber R1 mussten wir zurücklassen, da war kein Platz auf den Bikes. In der Nähe eines abgestürzten X-Wings trafen wir auf weitere Imperiale, die auf eine Fähre warteten.
CN: Hat unser Pilot überlebt?
CS: Leider nein, Sir. Wir überwältigten die Imperialen, und als wir mitflogen, kaperten wir die Fähre beim Hafen. Dort sahen wir auch die "Minediver" und einige unserer Leute gefangen.
CN: Ja, ich habe schon gelesen, dass man Ihnen "modifizierte" Papiere mitgab und Sie als Gefangenentransporter getarnt zurückflogen. Der war doch viel zu klein für alle."
CS: Sicher, wir wollten die Imperialen dazu bringen die Gefangenen auf die "Minediver" zu bringen.
CN: Und?
CS: Es war doch schwieriger. Wir mussten erst die Gefangenen bei ihren Ausbruch unterstützen aber ohne die Würmer hätten wir es sowieso nicht geschafft.
CN: Würmer? Was für Würmer? Die hat keiner erwähnt!
CS: Das waren nur die Reittiere des einheimischen Widerstandes. Sehr große Würmer. Aber dadurch konnten wir alle abhauen. Ach ja, P3PO hat in dem ganzen Durcheinander noch R1 geholt. Es war ein höllisches Gefecht.
CN: Danke, Captain. Die Rebellion steht in Ihrer Schuld.
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