Herr der Leinwand: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 1. August 2007, 17:26 Uhr

Wer hat sie nicht schon mal gesehen, die Verfilmung des Herrn der Ringe. Halb Zeichentrick und halb Realverfilmung, kam der erste Versuch einer Verfilmung bereits vor ca. 20 Jahren in die Kinos. Aber so richtig überzeugen konnte er nicht. Ein weiterer Teil soll nicht veröffentlich worden sein (obwohl mir dann und wann Gerüchte über einen zweiten Teil, der irgendwo im Umlauf sein soll, zu Ohren gekommen sind). Dennoch, ungefähr 50 Jahre nach der ersten Veröffentlich der drei Bücher, des populärsten Werkes des 20. Jahrhunderts, über den Hobbit und seine Weggefährten, soll endlich ein episches Meisterwerk in die Kinos kommen, das Tolkien selbst zum Staunen gebracht hätte.

Am 22. Dezember 2000 trafen sich mehr als 2.500 Menschen im Hafen von Wellington / Neuseeland um das Ende der Dreharbeiten aller drei Filme zu feiern. Seit dem 11. Oktober 1999 hat Peter Jackson (Bad Taste 1998 / Meet the Feebles 1989, Braindead, 1992) als Regisseur in Neuseeland, wo alle abgedreht wurden, an den Filmen gearbeitet. Laut Presseberichten sollen alle drei Filme in einem Abstand von einem Jahr in die deutschen Kinos kommen, der erste am 20. Dezember 2001.

Natürlich erhofft sich die Produktionsfirma New Line Cinema einen mindestens ebenso großen Erfolg wie der letzte Star Wars – Film. Dafür hat man auch nicht an den Produktionskosten gespart: 190 Millionen Dollar hat das bisher größte Filmprojekt für New Line Cinema gekostet (das bisher teuerste Projekt war Lost in Space mit 85 Millionen Dollar).

Für die Kosten hat man im übrigen auch fabelhafte Schauspieler dabei: z. B. Elijah Wood (Faculty) als Frodo, Sir Ian McKellen (X-Men) als Gandalf oder Christopher Lee (der im übrigen auch in Star Wars: Episode 2 zu sehen ist) als Saruman, sowie John Rhys-Davis (Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes und Der letzte Kreuzzug) als Gimli und Sean Bean (Ronin) als Boromir.

Was die kleinwüchsigen Charaktere angeht, kann ich alle beruhigen. John Rhys-Davis z.B. ist nicht gerade klein, spielt aber einen Zwergen. Natürlich hat man da mit Tricktechnik, sogenannten CGI-Computereffekten nachgeholfen. Wer John Leguziamo als den Clown in Spawn gesehen hat, weiß dass es geht.

Einige Monster (so wie der Balrog von Moria zum Beispiel) sollen komplett Computeranimiert sein wie auch ein Großteil der Kämpfer in den riesigen Schlachtszenen. Aus 15.000 Statisten macht man dann mal schnell 200.000 Kämpfer – und hat damit die bisher größte Schlacht der Filmgeschichte.

Die Geschichte sollte spätestens bis Filmbeginn allen bekannt sein, wird aber leider im Film ein paar Veränderungen wiederfahren haben. Wer den Herrn der Ringe kennt, weiß dass es dort keine weibliche Hauptrolle gibt. Die Gefolgschaft des Ringes besteht aus Frodo und Sam, Merry (keine Frau – Meriadoc Brandybock) und Pippin, Aragorn, Boromir, Gimli Legolas und Gandalf. Laut bisher von offizieller Seite unbestätigten Gerüchten zufolge soll die Rolle der Arwen (gespielt von Liv Taylor / Armageddon), Tochter von Elrond und Geliebte von Aragorn, stark ausgebaut werden und an Stellen auftauchen, wo sie ursprünglich nichts zu suchen hat. Ich denke jeder wird sich selbst beantworten müssen, für wie dramatisch er diese Änderung hält. Ich für meinen Teil freue mich.


Alles in allem steht uns dieses Jahr einige bevor, in Sachen Kino meine ich. Der Herr der Ringe wird am Ende des Jahres einen krönenden Abschluss für Filme wie Harry Potter, Dungeons & Dragons oder Tomb Raider bilden (so diese noch vorher in die Kinos kommen).

Und wer weiß, Peter Jackson hält es für wahrscheinlich, das bei einem entsprechenden Erfolg der kleine Hobbit als nächstes angedacht werden soll.

Übringens könnt Ihr Euch über das Internet über alle Belange des Films informieren und sogar den offiziellen Trailer herunter laden.

Informatives zu dem „Herr der Ringe“ Film:

  • www.herr-der-ringe-film.de
  • www.herrderringe-film.de
  • www.lordoftherings.net
  • www.theonering.net
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